Crowdinvesting Anbieter im Vergleich 04/2020

Was ist Crowd Investing?

  • Crowd Investing steht für die Kreditvergabe vieler Privatpersonen oder anderer Unternehmen an ein Unternehmen oder eine Privatperson.
  • Branchenweit ist diese Finanzierungsform als P2P-Kredit bekannt.
  • P2P bedeutet Peer-to-Peer, also die direkte Kreditvergabe ohne die Einbindung einer Bank.
  • Es ist eine Alternative oder Ergänzung zum Bankkredit.
  • Das Crowd Investing in seiner heutigen Form wurde erst durch das Internet möglich.
  • Kredite von Privat werden in Deutschland seit etwa zehn Jahren im großen Stil vergeben.
  • Inzwischen haben auch etablierte Geldhäuser das Geschäft für sich entdeckt – allen voran amerikanische Finanzkonzerne.

Wie funktioniert Crowd Investing?

  • Beim Crowd Investing schließen sich viele Anleger zusammen, um ein Projekt zu finanzieren.
  • Um Anleger und Kreditnehmer zusammenzuführen bedarf es einen Vermittler.
  • Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich Vermittlungsportale etabliert.
  • In unserem Crowd-Investing-Vergleich finden Sie eine Auswahl attraktiver Investments.
  • Sie können sowohl die Laufzeit als auch den Standort des Projekts auswählen.
  • Auf einen Blick sehen Sie den Vermittler, den Projektnamen, die Laufzeit Ihrer Anlage und den Mindestanlagebetrag.
  • Besonders interessant ist die zu erwartende Mindestrendite.
  • Durch einen Klick auf den Button "zum Anbieter" können Sie sich tiefergehend über das Projekt informieren und investieren.
  • Ihre Anlage erhalten Sie nach Ablauf der Laufzeit zurück.
  • Die Zinszahlungen erfolgen projektabhängig monatlich, vierteljährlich, jährlich oder gesammelt zum Laufzeitende.

Welche Konditionen sind üblich?

  • Ihre Rendite beträgt zwischen 4,00 % und 8,00 % jährlich.
  • Je nach Anbieter und Projekt können weitere Erträge wie Erfolgsprämien hinzukommen.
  • Ihr Mindestanlagebetrag liegt zwischen einem und 1.000 Euro.
  • Die zu finanzierende Summe ist projektbezogen und bewegt sich zwischen 500.000 und 10,5 Millionen Euro.
  • Die Anlagedauer reicht von 18 Monaten bis zu sieben Jahren.
  • Je risikobehafteter das Projekt desto höher der Zinsertrag.
  • Sie haben beim Crowd Investing ein Risiko des Totalausfalls.

Welche Kosten fallen für mich als Anleger an?

  • Bei seriösen Anbietern kostet die Anlage nichts.
  • Fallen Vermittlungsgebühren an, sollten Sie von dem Investment absehen.
  • Achten Sie bei der Auswahl Ihrer bevorzugten Plattform und Projekts auf die Vertragsbedingungen und so genannte weiche Kosten.

Was ist der Unterschied zu einem Immobilienfonds?

  • Viele Projekte auf P2P-Portalen sind Immobilienfinanzierungen.
  • Ein wichtiger Baustein ist die Finanzierung von Unternehmensgründungen.
  • Der Kredit von der Crowd wird in erster Linie für den Erwerb benötigt.
  • Immobilienfonds hingegen kaufen Gebäude und zahlen ihre Rendite aus den Mieteinnahmen.
  • Immobilienfonds sind in der Regel breit gestreut hinsichtlich der Objekte als auch der Standorte.
  • Immobilienfonds können offen oder geschlossen sein sowie an der Börse gehandelt werden.
  • P2P-Kredite sind in der Regel mit einer verbindlichen Laufzeit ausgestattet.
  • Ein vorzeitiger Ausstieg mit einer früheren Rückzahlung des eingesetzten Kapitals ist nicht immer möglich.
  • Für ein Crowd Investment entstehen dem Anleger in der Regel keine Kosten.
  • Immobilienfonds haben hingegen einen Ausgabeaufschlag, der bis zu 10 % betragen kann.
  • Aus dem Ausgabeaufschlag finanziert die Fondsgesellschaft den Vertrieb.
  • Neben dem einmaligen Ausgabeaufschlag kann eine jährliche Verwaltungsgebühr anfallen.

Was spricht aus Anlegersicht für das Crowd Investing?

  • Sie haben die Chance auf eine hohe Rendite.
  • Sie haben die Wahl, wohin Ihr Kapital fließen soll.
  • Das Unternehmen, in das Sie investieren, stellt Ihnen umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung.
  • Gemeinsam mit vielen anderen Anlegern machen Sie ein Projekt möglich.
  • Sie haben die Chance auf eine Beteiligung am Unternehmenserfolg.
  • Bei einem Exit oder Verkauf des Unternehmens werden Sie am Erlös beteiligt.
  • Sie stärken die Position privater Geldgeber gegenüber dem etablierten Bankensektor.

Warum entscheiden sich Unternehmen für das Crowd Investing?

  • In der Regel dient das Crowd Investing als eine Finanzierungsquelle neben anderen.
  • Das eingesammelte Geld kann als Mezzanine-Kapital eingesetzt werden.
  • Mezzanine-Kapital ist eine Form von Eigenkapital.
  • Die Geldgeber haben kein Stimmrecht.
  • Sie können an Unternehmensgewinnen beteiligt werden.
  • Das Mezzanine-Kapital erhöht die Eigenkapitalquote.
  • Mehr Eigenkapital bringt eine höhere Chance auf einen Bankkredit zu günstigeren Konditionen mit sich.
  • Das unternehmenseigene Eigenkapital kann auf mehrere Projekte verteilt werden.
  • Unternehmen in der frühen Gründungsphase bekommen häufig keinen Bankkredit.
  • Für sie gibt es neben Förderdarlehen und Eigenkapital vorrangig die Möglichkeit, Liquidität von Privatpersonen zu bekommen.
  • Das Crowd Investing ist für sie die einfachere Variante eines Kredits von Privat.
  • Private Einzelinvestoren und Private Equity Firmen sind schwierig von einer Anlage zu überzeugen.
  • Das Werben für die Unternehmensidee ist aufwändig und teuer.
  • Unternehmen, die das Crowd Investing nutzen, können ihre Idee einfach und kostengünstig vielen Geldgebern gleichzeitig präsentieren.

Wie finde ich seriöse Vermittler und Projekte?

  • Leider tummeln sich auf dem grauen Kapitalmarkt schwarze Schafe.
  • Sie versprechen eine sehr hohe Rendite und attraktive Investments.
  • In unserem Crowd-Investing-Vergleich finden Sie eine Übersicht seriöser Vermittler und Projekte.
  • Achten Sie bei Ihrer Auswahl auch auf Erfahrungsberichte bisheriger Anleger – sowohl zu den Vermittlern und den Unternehmen.
  • Lassen Sie sich bei dem Vertragsabschluss nicht bedrängen.
  • Wiederholte Anrufe oder gar Besuche des Vermittlers sind unseriös.
  • Stellen Sie den Kontakt sofort ein, falls Sie sich unwohl oder bedrängt fühlen.
  • Sie sollten alle Klauseln detailliert prüfen.